Archive for the ‘Computer Frei’ Category

IP Tool

Monday, September 1st, 2008

Wer mein Tsocks „Tutorial“ gelesen hat kennt das möglicherweise schon. Da ich hin und wieder mal meine Öffentliche IP Adresse per Script verarbeite und ich nicht auf „Fremde“ Dienste zugreifen wollte habe ich schon vor einiger Zeit einen Kleinen „IP Dienst“ implementiert (vergleichbar mit http://www.wieistmeineip.de oder ähnlichen, nur etwas „funktionaler ;) )
Das Script liefert, je nach Aufruf die IP + Hostname (des aufrufenden is ja klar ;) ) wahlweiße im XML oder klartext Format zurück.
(Das gleiche Script läuft übrigens auch oben rechts in der Ecke :) )

http://ip.hansis-braindump.de/ liefert das xml file.
http://ip.hansis-braindump.de/index.php?X=1 liefert die ip + host im klartext

Wenn ihr das Ganze etwas ausführlicher haben wollt, Browserinfo, JavaScript info usw. dann kann ich euch die Browserinfopage auf irongeek.com empfehlen!

Keks

ArchLinux: Xserver auf TCP lauschen lassen

Friday, August 22nd, 2008

Wer ArchLinux noch nicht lange benutzt, aber manchmal gerne mit Xorg Spielereien (oder auch ernsthafte Sachen) treibt, den wird etwas, sobald er darauf stößt, tierisch Quälen. Der Xserver, wenn er mit startx gestartet wird, lauscht standardmäßig nicht auf dem TCP-Port 6000. Nun ist das sicher aus Gründen der Sicherheit oft wünschenswert, doch wer gerne einen X-Client über einen anderen Rechner im Netz auf den Xserver starten möchte, sucht in der Dokumentation von ArchLinux lange vergebens nach dieser Einstellung.

Nach etwas Suchen, habe ich durch:

$ grep -ri listen /etc/X11/*

des Pudels Kern gefunden. In der Datei /etc/X11/xinit/xserverrc steht standardmäßig:

exec /usr/bin/X -nolisten tcp

Durch entfernen der letzten zwei Argumente, lauscht der Xserver wie gewohnt auf TCP 6000.

Bei anderen Distributionen (SuSE/Redhat und co.) befindet sich diese Einstellung meißt in einer Variable in einer Datei in /etc/sysconfig/ (oder einem entsprechenden Ordner, obiger Befehl kann als Hilfestellung verwendet werden ); bei Debian oder Ubuntu hilft Dir: http://scroogle.org/

Nun muss nur noch, wer es noch nicht kennt, per:

xhost +RECHNERADRESSE

ein Rechner oder ohne RECHNERADRESSE alle Rechner (nicht zu empfehlen) autorisiert werden, auf den Xserver zuzugreifen.
Auf diesem wird dann durch setzen der Umgebungsvariable DISPLAY die Ausgabe eines XClients auf ein Display dieses Xservers gesendet.
Beispiel: IP-Adresse des Rechners: 10.55.22.12; Display: 0

DISPLAY=10.55.22.12:0 xeyes

Ich wünsche allen ein schönes Wochenende, ich werde mich wohl erst nächstes Wochenende wieder zur IFA melden; es gibt viel zu tun.

Bier

Spaß maximieren, alles durch SSH tunneln mit Tsocks

Wednesday, July 16th, 2008

Hier habe ich erklärt wie man durch einen SSH tunnel (mithilfe eines SOCKS Proxy) sicher (und bequem), über einen unsicheren Kanal, surfen kann.
Das ist ja schon mal ganz schick, solange sich unsere Applikationen Native mit einem SOCKS Proxy unterhalten können.
Ist das aber nicht der Fall ist das etwas doof.

Da kommt Tsocks ins Spiel.
Das, schon etwas ältere Programm (das letzte release ist vom 2002-10-23 21:02 ), basiert auf dem “shared library interceptor” konzept, das bedeutet vereinfacht das tsock die “connect()” C funktion abfängt und mit seiner Eigenen überschreibt.

Tsocks bestimmt dann anhand der Einstellungen in der “/etc/tsocks.conf” (bzw. wohin auch immer $TSOCKS_CONF_FILE zeigt) ob die Verbindung über den SOCKS Proxy geleitet werden soll, also über die Tsocks eigene “connect()” Funktion, oder über die “normale”, welche in <sys/socket.h> bereitgestellt wird.

Dadurch agiert Tsocks quasi als ein “Wrapper”.

Zum Verständnis mal ein Beispiel (ich gehe davon aus das ihr einen SSH SOCKS Tunnel anhand dem HOWTO auf Port 8080 aufgebaut habt, ansonsten natürlich anpassen!!):

Inhalt von /etc/tsocks.conf:

server = 127.0.0.1
server_port = 8080

Falls ihr kein root Zugriff habt, könnt ihr die ganze Schose natürlich auch in eurem HOME speichern.

export TSOCKS_CONF_FILE=$HOME/.tsocks.conf # Exportiere config file pfad, damit er dem Programm bekannt ist

Inhalt von $HOME/.tsocks.conf:

server = 127.0.0.1
server_port = 8080

Beispiel ohne Tsocks:

$ telnet ip.hansis-braindump.de 80
Trying 87.230.15.76...
Connected to ip.hansis-braindump.de.
Escape character is '^]'.
 
GET /index.php?X=123 HTTP/1.1
Host: ip.hansis-braindump.de
HTTP/1.1 200 OK
Date: Wed, 16 Jul 2008 10:17:48 GMT
Server: Apache
X-Powered-By: PHP/4.4.4-8+etch6
Content-Length: 40
Content-Type: text/html charset=ISO-8859-1
 
155.56.xx.xx
 
155.56.xx.xx

Hier komme ich also direkt!

Beispiel mit Tsocks:

$ tsocks telnet ip.hansis-braindump.de 80
Trying 87.230.15.76...
Connected to ip.hansis-braindump.de.
Escape character is '^]'.
 
GET /index.php?X=123 HTTP/1.1
Host: ip.hansis-braindump.de
HTTP/1.1 200 OK
Date: Wed, 16 Jul 2008 10:17:48 GMT
Server: Apache
X-Powered-By: PHP/4.4.4-8+etch6
Content-Length: 40
Content-Type: text/html charset=ISO-8859-1
 
87.230.15.76
 
hansis-braindump.de

Hier komme ich über hansis-braindump.de

Weitere Beispiele:

tsocks dog http://www.google.com
tsocks netcat example.com 80
tsocks irssi -c irc.freenode.net -p 6667

Viel Spass :daumenhoch:

Keks

Surfen über sichere SSH Verbindung

Monday, July 14th, 2008

Es gibt Momente in denen vorherrschenden Netzwerkumgebungen nicht vertraut werden kann bzw. will (z.B. wenn man über einen unverschlüsselten WLAN Hotspot suft, so wie ich gerade (8-) ) , in solchen Momenten bietet sich (fast) immer SSH an (8-) .

SSH hat einen “eingebauten” SOCKS Proxy der sehr Trivial zu bedienen ist:

$ ssh -N -C -D port user@zielrechner

In meinem Wahlbrowser kann ich nun einfach einen SOCKS Proxy definieren.
Im Firefox kann ich das z.B. so tun:
Edit -> Preferences -> Advanced -> Network -> Settings -> Manual Proxy Configuration

Als SOCKS Proxy trage ich nun “localhost” bzw “127.0.0.1″ und als Port denselben wie oben.

Ich kann euch auch das Firefox Plugin “SwitchProxy” empfehlen dadurch wird das proxywechseln (vor allem wenn wir diese öfters wechseln :pirat: ) zum Kinderspiel!

Das tolle daran ist, das SSH ersten ein Standardtool ist und somit auf sehr vielen Linuxen/Unixen installiert ist, zweitens lange Konfigurationsorgien entfallen wenn mal fix ein SOCKS Proxy benötigt wird :) .

Legende:

(more…)

Java Programmierhandbuch und Referenz (dpunkt Verlag)

Friday, July 4th, 2008

Da ich immoment mal wieder bei imsys (http://imsys-vr.com/) in Leonberg tätig bin und hier einige Programmieraufgaben in Java anstanden haben und ich mit dieser Sprache bis Dienstag noch keinerlei Erfahrungen hatte, musste ich mir ein Handbuch für diese Sprache suchen. Dabei bin ich auf Programmierhandbuch und Referenz
für die Java-2-Plattform, Standard Edition
von Stefan Middendorf, Reiner Singer und Jörn Heid - erschienen im dpunkt.Verlag, Heidelberg - gestoßen. Diese Referenz beinhaltet nicht nur einen sehr guten Einstieg in Java, sondern hat mir auch entscheidende Hinweise zum Verständnis der objektorientierten Programmierung gebracht (”Bei ooP steht das Problem im Mittelpunkt” :appl: ). Dieses Buch ist außerdem eine äußerst umfangreiche Java-Referenz.

Kurzum - es bietet alles was man von einem Buch über eine Programmiersprache erwartet. Es eignet sich für Einsteiger in Java, OoP und ist auch eine super Referenz, für Leute, die schon Java programmieren. Als allgemeinen Einstieg in die Programmierung ist es allerdings nicht sehr zu empfehlen.

Dafür hat es (besonders für mich angehenden Studenten) einen riesiegen Pluspunkt. Man kann es vollkommen frei auf http://www.dpunkt.de/java/ lesen :daumenhoch: !

Ich kann das Buch nur jedem empfehlen, der sich mit Java beschäftigen will/soll/muss …

Viele Grüße aus Leonberg bei Stuttgart

Bier

Interaktiver ASCII/Unicode zu Binary/Decimal/Hex Decoder

Tuesday, June 10th, 2008

Wer beim Programmieren mit Fremdsprachen zu tun bekommt merk schnell, das die Unicode Unterstützung meist sehr sehr dürftig ist :noergel:

Hier gibt’s einen schicken Online Converter :dancingbanana2: der von ASCII/Unicode nach Binär Decimal und Hexadezimal konvertieren kann!

Keks

PS: Echt coole smileys :band: :guitar:

Ubuntu - Flash klappt nicht im Opera

Wednesday, April 16th, 2008

Unter der aktuellen stabilen Operaversion (V 9.29) scheint der Adobe Flash Player nicht zu laufen.
Ich habe das Problem unter Ubuntu Linux 7.10.

Eigentlich ist das ja ganz toll, ich werden nicht mehr von penetranter Flash Werbung genervt :wink:, manchmal ist Flash aber leider nicht zu vermeiden.

Ich habe 2 Möglichkeiten gefunden das “Problemchen” zu umgehen:

Entweder die neuste Opera Beta 9.50b oder

eine ältere Flash Version (die’s auf der Adobe Homepage gibt) benutzen!

Ich habe mich der einfachheit halber für Variante 1 entschieden und bin im großen und ganzen zufrieden. (Opera ist und bleibt einfach der beste Browser :wink:)

Keks

Toribash - Menschliche Kampfkünste am Computer - oder…

Thursday, March 13th, 2008

… “Warum composition windowmanager, wie compiz(-fusion)/beryl, oder warscheinlich auch Aero beim Spielen von 3D-Spielen an Computern einfach nur zu viel sinnlose GPU-Zeit verschwenden”

toribash[1] ist eine mehrspielerfähige menschliche Kampfsimulation, bei der die Spieler einzelne Muskelpartien in Zeitlupe rundenbasiert mit der Maus auswählen und ihnen per Tastendruck oder Mausklick verschiedene Aktionen zuweisen können (Entspannen, Halten, Zusammenziehen, Strecken). Die Steuerung erfordert eine Gewisse Einarbeitungszeit und man wird auf Internet-Servern als Anfänger schonmal direkt mit einem K.O.-Schlag in einem Zug besiegt, während man nach kurzem Anspielen selbst noch mindestens 5-10 Züge bräuchte um den Gegner zu besiegen.
Aber wenn man sich auf der wiki von Toribash etwas umsieht, findet man schnell eine Seite[2] mit “kurzen und bündigen” Schlägen und mit etwas Übung macht es richtig Spaß.

Zum Technischen:
(more…)

mod_rewrite Beispiele

Thursday, March 6th, 2008

Häufig benötigte/benutzte mod_rewrite Regeln und alternative Lösungswege gibts, mit Beispielen, in der Apache Wiki:

http://wiki.apache.org/httpd/Rewrite

Postfix “Aliases” und “catch-all”

Wednesday, February 13th, 2008

Ich habe hier mal Auszüge aus zwei kurzen postfix-howtos zusammengefügt.
Im ersten [1] geht es unter anderem um die Zuordnung von ankommenden Emails zu Usern in /etc/aliases.
Im zweiten [2] geht es um das Anlegen von catch-all-Accounts per /etc/postfix/virtual.

[1] http://www.unixwitch.de/de/sysadmin/tools/postfix (Mittwoch, 13. Februar 2008 02:00 UTC+1)

[2] http://www.cyberciti.biz/faq/howto-setup-postfix-catch-all-email-accounts/ (Mittwoch, 13. Februar 2008 02:00 UTC+1)

Bier
(more…)


Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: