krusader mit xterm - oder, wie starte ich xterm in Ordner foo

Tuesday, October 13th, 2009

Gerade habe ich auf Keks Empfehlung hin den Dateimanager krusader ausprobiert - welcher übrigens für alte Norton/Total/etc-Commander-Fans sehr wohltuend ist (reine Tasturbedienung möglich). Krusader benutzt aber standardmäßig konsole für den Terminal-Shortcut.
Da ich lieber xterm verwende, eröffnete sich das Problem, xterm in Umgebung eines bestimmten Verzeichnisses zu öffnen. Während das bei konsole mit einer Option schnell getan ist, versagt das intuitive

xterm -e “cd /mein/verzeichnis”

Der Workaround dazu ist einfach danach eine neue bash zu starten, die dann erst bei Beendigung das xterm zum terminieren bringt, und nicht wie vorher, direkt nach dem cd.

xterm -e “cd /mein/verzeichnis; bash”

Diese Vorgehensweise ist auch immer dann anwendbar, wenn ein skript in xterm ablaufen soll, aber der Nutzer danach das Terminal wieder zur Verfügung haben soll.

Bier

FAT Partitionen einfach Resizen unter Linux

Thursday, July 30th, 2009

Für all Diejenigen die ein Windows/Linux Dualboot am laufen haben oder einfach nur eine Live CD reingeschmissen haben und nun eine Möglichkeit suchen schnell und einfach ihre fat 32 Partition zu vergrößern, dürfte das kleine Tool “fatresize” von interesse sein:

Zuerst listet euch eure Partitionen auf z.B. mit:

“# fdisk -l”

Nun sucht euch die richtige raus (kleiner Tipp FAT Partitionen sollten so oder Ähnlich aussehen: “W95 FAT32 (LBA)”)

In meinem Fall ist das Gerät/Partition das “/dev/sda3″ und ich möchte es auf 250GB vergrößern:

“# fatresize /dev/sda3 -p -s 250G”

Nur Geduld…

Nachdem Hoffentlich alles gut gegangen ist ;-) habt ihr erfolgreich eure Partition vergrößert.

Keks

.bin .img .nrg oder ähnliches mounten

Saturday, June 27th, 2009

Geht es euch auch auf den Keks, dass manche Leute Spiele o.ä. mit seltsamen Imageformaten wie beispielsweise:
*.bin *.mdf *.nrg *.img *.daa *.cdi *.xbx *.b5i *.bwi *.pdi oder ähnlichem verpacken?? Mir gehts jedenfalls so!

Dann benutzt doch einfach fuseiso um diese Container zu mounten!
Kein umgewandel und/oder gefrickel mehr! :dancingbanana3:

unter Ubuntu installiert und benutzt ihr fuseiso so:

$ sudo aptitude install fuseiso
$ fuseiso /pfad/zu/image.bin /mnt/

AcetonISO, ein grafisches Tool welches auf fuseiso aufsetzt und sich ähnlich Deamon Tools unter Windows verhält, ist leider nicht in den Ubuntuquellen enthalten. Es gibt aber ein Ubuntu/Debian Paket

Keks

UnixUtils native Ports von Linux Tools auf Windows

Tuesday, June 23rd, 2009

Viele von euch vermissen bestimmt die komfortablen Unix/Linux Tools unter Windows.

Hier gibts einen nativen Windows Port dieser Tools. Folgende Tools sind endhalten:

(more…)

VirtualBox virtuelle Maschinen klonen

Saturday, June 13th, 2009

Wolltet ihr schon immer mal wissen wie sich eine virtuelle Maschine unter VirtualBox klonen lässt?

Ganz einfach! Und zwar mit dem Tool “VBoxManage” welches unter anderem die Möglichkeit bietet “virtuelle Festplatten” euer VM’s zu Klonen. Wird bei VirtualBox mitgeliefert.

  • Zur Sicherheit fahren wir die virtuellen Machinen runter bzw. halten sie an.
  • Festplatte clonen:
    VBoxManage clonevdi ~/.VirtualBox/Machines/MachineA.vdi ~/.VirtualBox/Machines/MachineA_CLON.vdi
  • Neue VM erstellen (am besten mit der gleichen virtuellen “Hardware”)
  • Als Festplatte wählen wir nun das geklonte MachineA_CLON.vdi.
  • Beide Maschinen starten
  • Daran denken den Klon umzubenennen und falls nötige andere IP Adressen zu vergeben.

Damit beide Virtuellen Maschinen miteinander Kommunizieren können, empfiehlt es sich, das Netzwerk auf Bridged umzustellen. Dadurch werden die VM’s im kompletten Netzwerk sichtbar und interagieren als “normaler” PC.

Keks

SCP - abgebrochene Downloads fortsetzen

Friday, January 30th, 2009

Schon mal versucht abgebrochene Downloads per scp wieder aufzunehmen? Geht nicht! Obwohl das bei großen Files durchaus sehr sinvoll sein könnte. Zum Glück gibt es ja reichlich Alternativen, rsync zum Beispiel.

Wenn ihr das mit scp machen wolltet:

1
scp zu_kopierende_file user@example.org:/pfad/oder/dateiname

So Macht macht ihr das mit rsync:

1
export RSYNC_RSH=ssh rsync --progress --partial zu_kopierende_file user@example.org:/pfad/oder/dateiname

Das “export RSYNC_RSH=ssh” bewirk, dass das an sich unverschlüsselte rsync Protokoll, über SSH getunnelt wird. Das ganze ist also prinzipiell genauso sicher wie SCP. Der Schalter “–progress”malt euch noch eine schöne Fortschrittleiste.

Toll was alles geht :dancing:

Ich wünsche euch allen ein Schönes Wochenende!

David

sed Einzeiler Beispiele

Wednesday, December 3rd, 2008

Na mal wieder an einem sed Problem den Kopf zerbrochen? Das muss nicht sein :-), denn zum Glück haben schlaue Köpfe ja schon vor uns Hirnschmalz investiert. Folgende Liste (zusammengestellt von Eric Pemen) beitet einige nützliche Tipps, Tricks und fertige Lösungen. z.B.: zentriert folgendes Beispiel alle Zeichen in einer 79 Zeichen breiten Spalte.

sed -e :a -e ’s/^.\{1,77\}$/ &/;ta’ -e ’s/\( *\)\1/\1/’

Ich wäre nicht drauf gekommen :-). In diesem Sinne viel Spass mit sed!

Keks

ArchLinux: Xserver auf TCP lauschen lassen

Friday, August 22nd, 2008

Wer ArchLinux noch nicht lange benutzt, aber manchmal gerne mit Xorg Spielereien (oder auch ernsthafte Sachen) treibt, den wird etwas, sobald er darauf stößt, tierisch Quälen. Der Xserver, wenn er mit startx gestartet wird, lauscht standardmäßig nicht auf dem TCP-Port 6000. Nun ist das sicher aus Gründen der Sicherheit oft wünschenswert, doch wer gerne einen X-Client über einen anderen Rechner im Netz auf den Xserver starten möchte, sucht in der Dokumentation von ArchLinux lange vergebens nach dieser Einstellung.

Nach etwas Suchen, habe ich durch:

$ grep -ri listen /etc/X11/*

des Pudels Kern gefunden. In der Datei /etc/X11/xinit/xserverrc steht standardmäßig:

exec /usr/bin/X -nolisten tcp

Durch entfernen der letzten zwei Argumente, lauscht der Xserver wie gewohnt auf TCP 6000.

Bei anderen Distributionen (SuSE/Redhat und co.) befindet sich diese Einstellung meißt in einer Variable in einer Datei in /etc/sysconfig/ (oder einem entsprechenden Ordner, obiger Befehl kann als Hilfestellung verwendet werden ); bei Debian oder Ubuntu hilft Dir: http://scroogle.org/

Nun muss nur noch, wer es noch nicht kennt, per:

xhost +RECHNERADRESSE

ein Rechner oder ohne RECHNERADRESSE alle Rechner (nicht zu empfehlen) autorisiert werden, auf den Xserver zuzugreifen.
Auf diesem wird dann durch setzen der Umgebungsvariable DISPLAY die Ausgabe eines XClients auf ein Display dieses Xservers gesendet.
Beispiel: IP-Adresse des Rechners: 10.55.22.12; Display: 0

DISPLAY=10.55.22.12:0 xeyes

Ich wünsche allen ein schönes Wochenende, ich werde mich wohl erst nächstes Wochenende wieder zur IFA melden; es gibt viel zu tun.

Bier

Spaß maximieren, alles durch SSH tunneln mit Tsocks

Wednesday, July 16th, 2008

Hier habe ich erklärt wie man durch einen SSH tunnel (mithilfe eines SOCKS Proxy) sicher (und bequem), über einen unsicheren Kanal, surfen kann.
Das ist ja schon mal ganz schick, solange sich unsere Applikationen Native mit einem SOCKS Proxy unterhalten können.
Ist das aber nicht der Fall ist das etwas doof.

Da kommt Tsocks ins Spiel.
Das, schon etwas ältere Programm (das letzte release ist vom 2002-10-23 21:02 ), basiert auf dem “shared library interceptor” konzept, das bedeutet vereinfacht das tsock die “connect()” C funktion abfängt und mit seiner Eigenen überschreibt.

Tsocks bestimmt dann anhand der Einstellungen in der “/etc/tsocks.conf” (bzw. wohin auch immer $TSOCKS_CONF_FILE zeigt) ob die Verbindung über den SOCKS Proxy geleitet werden soll, also über die Tsocks eigene “connect()” Funktion, oder über die “normale”, welche in <sys/socket.h> bereitgestellt wird.

Dadurch agiert Tsocks quasi als ein “Wrapper”.

Zum Verständnis mal ein Beispiel (ich gehe davon aus das ihr einen SSH SOCKS Tunnel anhand dem HOWTO auf Port 8080 aufgebaut habt, ansonsten natürlich anpassen!!):

Inhalt von /etc/tsocks.conf:

server = 127.0.0.1
server_port = 8080

Falls ihr kein root Zugriff habt, könnt ihr die ganze Schose natürlich auch in eurem HOME speichern.

export TSOCKS_CONF_FILE=$HOME/.tsocks.conf # Exportiere config file pfad, damit er dem Programm bekannt ist

Inhalt von $HOME/.tsocks.conf:

server = 127.0.0.1
server_port = 8080

Beispiel ohne Tsocks:

$ telnet ip.hansis-braindump.de 80
Trying 87.230.15.76...
Connected to ip.hansis-braindump.de.
Escape character is '^]'.
 
GET /index.php?X=123 HTTP/1.1
Host: ip.hansis-braindump.de
HTTP/1.1 200 OK
Date: Wed, 16 Jul 2008 10:17:48 GMT
Server: Apache
X-Powered-By: PHP/4.4.4-8+etch6
Content-Length: 40
Content-Type: text/html charset=ISO-8859-1
 
155.56.xx.xx
 
155.56.xx.xx

Hier komme ich also direkt!

Beispiel mit Tsocks:

$ tsocks telnet ip.hansis-braindump.de 80
Trying 87.230.15.76...
Connected to ip.hansis-braindump.de.
Escape character is '^]'.
 
GET /index.php?X=123 HTTP/1.1
Host: ip.hansis-braindump.de
HTTP/1.1 200 OK
Date: Wed, 16 Jul 2008 10:17:48 GMT
Server: Apache
X-Powered-By: PHP/4.4.4-8+etch6
Content-Length: 40
Content-Type: text/html charset=ISO-8859-1
 
87.230.15.76
 
hansis-braindump.de

Hier komme ich über hansis-braindump.de

Weitere Beispiele:

tsocks dog http://www.google.com
tsocks netcat example.com 80
tsocks irssi -c irc.freenode.net -p 6667

Viel Spass :daumenhoch:

Keks

Postfix “Aliases” und “catch-all”

Wednesday, February 13th, 2008

Ich habe hier mal Auszüge aus zwei kurzen postfix-howtos zusammengefügt.
Im ersten [1] geht es unter anderem um die Zuordnung von ankommenden Emails zu Usern in /etc/aliases.
Im zweiten [2] geht es um das Anlegen von catch-all-Accounts per /etc/postfix/virtual.

[1] http://www.unixwitch.de/de/sysadmin/tools/postfix (Mittwoch, 13. Februar 2008 02:00 UTC+1)

[2] http://www.cyberciti.biz/faq/howto-setup-postfix-catch-all-email-accounts/ (Mittwoch, 13. Februar 2008 02:00 UTC+1)

Bier
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